Waten, sandbaden und staunen - das Pantanal erleben

Wasserfall Brasilien

Die Brasilianer nennen einen ihrer spektakulärsten Naturräume schlicht "Pantanal", "der Sumpf". Im steten Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit schwillt das amphibische Gebiet auf bis zu 230.000 Quadratkilometer an und verwandelt den südamerikanischen Dschungel in einen riesigen See. Kleine Erhebungen werden zu Inseln. Dazwischen verlaufen Bäche, Kanäle und mächtige Ströme und überall verstecken sich seltene Tier- und Pflanzenarten - ein Paradies auf Erden. Erfahrene Guides ermöglichen auf Brasilien Rundreisen die schönsten und einsamsten Regionen des Pantanals zu durchqueren. Werden auch die wenigen Straßen immer wieder unterspült und die kleinen Trampelpfade von den Fluten hinweggerissen - die Touristenführer finden immer einen Weg durch diese Traumlandschaft.

Auf leisen Sohlen

Buchen Naturgenießer unter www.ruppertbrasil.de eine Entdeckungstour durch das Pantanal, nehmen sie in einem kleinen Einbaumboot Platz. Auf leisen Sohlen und nur vom Paddelschlag des Guides angetrieben, gleiten sie durch die Auenlandschaft und entdecken auf jedem Baum, in jeder Wassergrasweide und auf allen Eilanden emsiges Treiben. Obwohl überall sonst in Brasilien vom Aussterben bedroht, hat der Riesenotter hier ein sicheres zu Hause gefunden. Die eleganten Schwimmer können bis zu zwei Meter lang und 20 Kilogramm schwer werden. Wo ein Riesenotter aus dem Wasser späht, ist seine Familie nicht weit. Bis zu acht Tiere leben in einem Verband und zeigen sich Touristen gegenüber äußerst zutraulich und neugierig.

Anmut der Natur

Die Sümpfe des Pantanals sind nicht tief. Um sprichwörtlich in die Anmut der Natur einzutauchen, sollten sich Reisende zu Fuß auf den Weg machen. Selbstverständlich niemals ohne einen ortskundigen Guide. Den ersten Schritt in das knietiefe Wasser zu tun ist sicherlich eine Überwindung. Spaziert man aber nach einigen Gehminuten an einem Nest der lustigen Kopfkarakars vorüber und kreisen Grünflügelaras aufgeregt über den Köpfen der Besucher ist jeder Anflug von Ängstlichkeit vergessen. Der ungekrönte König der Lüfte ist der Halsband-Wehrvogel. Die Einheimischen nennen ihn respektvoll "Wächter des Pantanals". Kaum einem anderen gefiederten Zeitgenossen sieht man die Verwandtschaft zum Urvogel noch so an wie dieser Spezies.

Tiere beobachten

So feucht und dunstig das Klima über den Sümpfen auch sein kann, so staubtrocken präsentieren sich mancherorts die Inselchen. Wenn die abendliche Kühle die Landschaft gleichsam einem samtblauen Mantel zudeckt und die heißen Sonnenstrahlen langsam hinter den Horizont absinken, nehmen Cabybaras ein erfrischendes Bad. Obwohl sie auch im Wasser umherstromern geht es bei dieser abendlichen Toilette mitnichten um Geplantsche. Nein: Das größte Nagetier der Welt tummelt sich mit tausenden Artgenossen auf den unbefestigten Straßen und wälzt durch den herrlich ariden Sand. Fellpflege, Freizeitvergnügen und Rückenkratzen in einem!


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